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Island im Winter - 3D virtual exhibition by Mehrgenerationen-Haus Ingelheim

Island im Winter

Fri, 01/15/2021 to Sun, 02/28/2021

curated by:

Island im Winter

Fotografische Eindrücke einer geologischen Exkursion zu Gletschern und Vulkanen

Island im Winter kann eine Herausforderung an den Fotografen und seine Ausrüstung sein – je nach Wetter und Reiseroute. Während es im Süden Islands dank Golfstrom relativ mild und häufig schneefrei ist, fegen im Norden und im Hochland bei eisigen Temperaturen orkanartige Schneestürme mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h über die baumlosen Hochflächen. Busse werden von der Straße gedrückt und das Leben steht für einen Moment still.

Wer auch in diesen Situationen fotografieren oder sich nachts von den tanzenden Polarlichtern verzaubern lassen möchte, muss sich entsprechend vorbereiten.

Fotografieren in Islands Winter bedeutet, dass bei extremen Kontrasten von weißen Schneeflächen und schwarzem Vulkangestein die Kameratechnik an ihre Grenzen stößt und der Fotograf auf Grund von Schnee und Eis nicht überall dorthin kommt, wo es fotografisch am interessantesten wäre. Stattdessen geht es um den Versuch, zarte Pastellfarben im Eis und grafische Muster zu entdecken, mit Langzeitbelichtung fließendes Wasser trotz Schneesturm festzuhalten und das Erlebnis einer Superjeep-Tour über Geröllfelder, durch reißende Flüsse, über brüchiges Eis, unberechenbare Gletscher-Hochflächen sowie zu warmen Lavafeldern fotografisch zu dokumentieren und die unendliche Einsamkeit einzufangen.

All dies in seiner gesamten Bandbreite spiegelt die Fotoausstellung des Geologen und Fotografen Dr. Ulrich Maier-Harth wider.

Zur Person:

Dr. Ulrich Maier-Harth, Jahrgang 1953, studierte Geologie in Tübingen und St. Andrews/Schottland sowie Pädagogik in der Erwachsenenbildung an der PH Esslingen.

Nach seiner Doktorarbeit in den spanischen Pyrenäen arbeitete er als Hochschullehrer in Kanada und danach als Wissenschaftler am Geologischen Landesamt Baden-Württemberg und im Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz. Auslandstätigkeiten und –reisen führten ihn in viele Länder Europas, nach Nord- und Südamerika, Afrika, Asien und Neuseeland.

Mit 14 Jahren bekam er zur Konfirmation seine erste Kamera geschenkt, danach ließ ihn die Fotografie nicht mehr los. Seine Schwerpunkte sind Portraitfotografie, „Streetphotography“ und nicht-alltägliche Reisedokumentationen. Sein Credo: Eine gute Reisevorbereitung („Ich sehe nur, was ich weiß“) und ein freundschaftlicher und interessierter Kontakt zu den Einheimischen sind Türöffner für eine authentische Reportage.

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